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Zwei packende Finale des HHT26

Rund 200 Zuschauer verfolgten am Pfingstmontag auf der Anlage des TC Erfurt 93 e.V. die beiden hochklassigen Finale der Damen und der Herren des diesjährigen Henner Henkel-Gedächtnisturniers 2026.

Finale der Damen: Sabrina Rittberger, Münchner Sportclub gegen Julia Zhu, Tennis-Club SCC Berlin (1:6, 6:1 und 6:1)

Julia Zhu (vorne links) hat stark begonnen und dem ersten Satz ihre Spielweise aufdrücken können. Sabrina Rittberger (vorne rechts) hat sich ab dem zweiten Satz besser auf ihre Gegnerin eingestellt und ihre Chancen gnadenlos genutzt. Sie hat im Verlauf des zweiten Satzes mehr an den Linien gespielt und ihre Gegnerin Zhu damit stärker unter Druck gesetzt. Zunehmend hat Sabrina Rittberger die Spielkontrolle erlangt und letztlich das Match für sich entscheiden können.

Finale der Herren: Michel Hopp, TC Ruhla 92 e.V. gegen Michael Mirtchev, Chemnitzer TC Küchwald (6:2 und 6:1)

Im Match gegen Michael Mirtchev (links) war Michel Hopp (2. von links) von Anfang an voll dabei und auch deutlich favorisiert (Deutsche Rangliste 2026 Platz 55 gegenüber Platz 570). Dagegen hatte Michael Mirtchev im Viertel- und Halbfinale schon zwei Dreisatz-Matches absolviert, die viel Kraft erforderten. Zudem hatte er nach eigener Aussage auch noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt.  

Michel Hopp hat fast jeden auch kurzen Ball retourniert und sofort Druck gemacht. Auch dank seiner herausragenden Aufschläge hat er eigentlich nie etwas anbrennen lassen und entschied das sehr ansprechende Finale klar für sich.


Wir gratulieren der Gewinnerin und dem Gewinner herzlich! Damit geht das 58. Henner Henkel-Gedächtnisturnier 2026 zu Ende. 

In seiner Abschlußrede dankte der 1. Vorsitzende des TC Erfurt 93, Peter Glaitzar, allen Turnierteilnehmern für ein außergewöhnliches Tennis-Wochenende, dem Oberschiedsrichter Marc Kümmerling für seine umsichtigen Schiedsentscheidungen, unseren Sponsoren für ihre Unterstützung, ohne die ein so großes Turnier kaum umgesetzt werden könnte, der Enkelin von Henner Henkel, Nika Dorrer, die mit ihrer Nichte Nora extra aus München angereist war, dem unermüdlichen Einsatz von Roman Dieck und seinem Team für das Rundum-Sorglos-Catering an den drei Tagen sowie Familie Höfer für das mediterrane Crepes-Flair à la France und natürlich allen Zuschauerinnen und Zuschauer für ihr Interesse am Tennissport.